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Die
vorliegende Arbeit widmet sich einer besonderen Gruppe der
Monumentalplastik im 19. Jahrhundert: Den in Deutschland und Österreich
errichteten Denkmalen für bildende Künstler. Zu den auf diese Weise
Geehrten zählen, dem Zeitverständnis entsprechend, neben Malern und
Bildhauern auch Architekten und Landschaftsgärtner. Differenziert wird
zwischen Denkmalen im öffentlichen Raum und Standbildern, die als Teil größerer
Figurenprogramme zum plastischen Schmuck von Museen oder Kunstvereinshäusern
gehören. Innerhalb eines Untersuchungszeitraumes von etwa einhundert Jahren analysiert der Autor die hier erstmals isoliert betrachtete Denkmalspezies unter verschiedenen Fragestellungen: Was waren die Motive der Denkmalsetzung? Wer waren die Auftraggeber? Welche Bedeutung kommt dem Aufstellungsort zu? Wie erfolgt im Sinne einer spezifischen Ikonographie eine Abgrenzung zu anderen Denkmalgattungen, und inwiefern entspricht der an den Denkmalen ablesbare Kanon demjenigen der zeitgenössischen Kunstgeschichtsschreibung? Dem ausführlichen Text schließt sich ein Katalog an, der in chronologischer Abfolge 38 Einzeldenkmale sowie sechs Standbildprogramme vorstellt. Vom Prototyp des deutschen Künstlerdenkmals, dem Dürer-Denkmal in Nürnberg, bis hin zum Menzel-Denkmal für die Vorhalle des Alten Museums in Berlin erschließt sich die facettenreiche Geschichte einer Denkmalgattung, deren Anliegen es war, den „Heroen der Kunst“ ein bleibendes Andenken zu bewahren. |
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Christian Daniel Rauch Denkmal für Albrecht Dürer 1828-1840 |
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