07.10.2025 09:00
Expressionismus in Kunst und Film
Nach erfolgreicher Präsentation in der Kunsthalle Emden und im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt in den Jahren 2022-2023 sowie Stationen im Kunstforum Hermann Stenner in Bielefeld und im Musée de Lodève in Frankreich 2023-2024 geht die Ausstellung des Instituts für Kulturaustausch in veränderter Zusammenstellung und bereichert durch zahlreiche Leihgaben von LETTER Stiftung nun auch nach Spanien, in die USA sowie erstmals nach Ostdeutschland.
Anhand von über 100 Werken werden die wechselseitigen Einflüsse zwischen Malerei, Graphik und Film im Expressionismus untersucht. Im gemalten wie im bewegten Bild wird deutlich, wie tief der Expressionismus von den Krisen seiner Zeit durchdrungen war und wie vielfältig er den rasanten gesellschaftlichen Umbrüchen Ausdruck verlieh. Gerade Künstlerinnen und Künstlern reagierten seismographisch auf diese Entwicklungen und versuchten Kunst und Leben zu vereinen und die Trennung der Künste in einem Gesamtkunstwerk aufzuheben.
Nachdem LETTER Stiftung die Ausstellungen in Bielefeld und Lodève bereits mit Bernhard Kretzschmars Mappe "Von morgens bis mitternachts" unterstützt hat, die auch in den anstehenden Stationen zu sehen sein wird, kommen nun 46 weitere druckgraphische Leihgaben von Herbert Anger, Max Beckmann, Rüdiger Berlitt, Uriel Birnbaum, Eduard Dollerschell, Lyonel Feininger, Alexander Friedrich, Walter Gramatté, George Grosz, Carry Hauser, Max Kaus, Käthe Kollwitz, Ludwig Meidner, Paul Ott, Hermann Max Pechstein, Carl Rabus, Adele Schallenmüller und Magnus Zeller hinzu.
Weitere Informationen zur Ausstellung, zu der auch ein Katalog erschienen ist, finden auf der Seite der Fundación Canal.