Bibliothek
Unsere Präsenzbibliothek mit ihren ca. 55.000 Bänden und über 700 Zeitschriften umfaßt neben kunsthistorischer Literatur auch Handbücher aus Nachbar- und Hilfswissenschaften sowie ältere Universalenzyklopädien. Entsprechend unseren Forschungsinteressen erweitern wir die verschiedenen Abteilungen kontinuierlich. Die Literaturbeschaffung erfolgt über die gängigen Wege − Buchhandel und Verlage, Schriftentausch, Antiquariate und Auktionen sowie Digitale Medien. Diese Primär- und Sekundärliteratur erlaubt unserer Sammlung eine möglichst vollumfängliche Dokumentation der Objekte.
Der komplette Bibliotheksbestand ist in unserer Datenbank FAUST erschlossen. Die detaillierte Erfassung, über die reinen bibliographischen Angaben hinaus, bietet effiziente und schnelle Recherchemöglichkeiten auch nach freien oder thesaurierten Schlagworten, Personen- und Ortsindices.
Die Bücher sind nach unserer hauseigenen Systematik strukturiert in die Bibliothek eingestellt und thematisch geordnet. Eine Besonderheit bietet hier die Möglichkeit der assoziativen Recherche, da die Stellordnung es uns erlaubt, direkt vor Ort und am Regal selbst in benachbarten Themengebieten fündig zu werden.
Ein ganzes Geschoss birgt unseren großen Bestand an monographischen Werken, eine kleine Abteilung mit Ausstellungskatalogen aus der Zeit um 1900 und einen zur Graphik, dies mit besonderer Berücksichtigung historischer Handbücher zu druckgraphischen Techniken.
Titel zur Malerei und allgemeinen Kunstgeschichte mit ihrem Schwerpunkt auf dem 18. bis 20. Jahrhundert sind im nächsten Geschoss beheimatet. Besonderes Augenmerk legen wir in der Sektion Bildhauerei auf materialtechnische Handbücher, Literatur zu Handel und Vertrieb und zum Themengebiet Friedhof, Grab- und Denkmal. Der Bereich der Ikonographie ist engstens mit unseren spezifischen Sammelungsinteressen verbunden. Daher bilden themen- und motivspezifische Aspekte wie Tod und Jenseits, Menschenbild, Geschlechterbilder oder Antikenrezeption hier größere Abteilungsschwerpunkte.
Ein weiteres Geschoss schließlich nimmt jeweils kleinere Bestände zur Architektur, zur Angewandten Kunst sowie zur Topographie auf. Einen größeren Teil umfassen jedoch Periodika aus dem Zeitraum von 1850 bis 1930, ferner Verkaufs- und Auktionskataloge aus dem 20. und 21. Jahrhundert, sortiert nach Namen der Kunsthandlungen bzw. Auktionshäuser.
Dank unserer Kooperation mit der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg konnte diese einige bislang online nicht recherchierbare Künstlerzeitschriften aus der Zeit des Ersten Weltkrieges einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.
Wir verfügen über einen kleinen, aber ausgewählten Bestand an illustrierten Büchern, häufig mit Originalgraphik ausgestattet. Diese sind, ebenso wie unsere Rara, auf Anfrage und Anmeldung hin gleichfalls vor Ort einsehbar.