Forschungsprojekt Max Klinger
Auf unsere Initiative hin wurde Ende 2001 am Museum der bildenden Künste in Leipzig das Archiv Max Klinger (1857-1920) eingerichtet. Ziel der Archivarbeit ist die Publikation einer Gesamtausgabe der Korrespondenz des Künstlers. Bislang konnten 6.300 Briefe des Malers, Graphikers und Bildhauers recherchiert, zeichengetreu transkribiert und inhaltlich ausgewertet werden.
Die gedruckte Publikation im Rahmen unserer LETTER Schriften wird nebst einer wissenschaftlichen Einführung eine Auswahl von etwa 370 Dokumenten enthalten. Des Weiteren ergänzen umfassende Biographien der hochfrequenten Korrespondenten sowie eine Klinger-Biographie das Werk. Mit einem nach Personen, Institutionen und Orten gegliederten Register kann die Gesamtausgabe erschlossen werden.
Darüber hinaus sind sind alle aufgefundenen Korrespondenzen Max Klingers und erläuternden Anmerkungen zu seinen künstlerischen Arbeiten in einer eigens eingerichteten Datenbank recherchierbar. Die Erschließung nach diesen vielfältigen Gesichtspunkten wird dem künftigen Nutzer eine optimale Arbeitsgrundlage für weiterführende Studien bieten. Buch und Datenbank werden somit ein grundlegendes Standardwerk künftiger Forschung zu Max Klinger, der Kunst seiner Zeit und zu vielen seiner Zeitgenossen bilden.
Bis zum Erscheinen von Buch und Datenbank geben wir gerne und auf Anfrage hin Auskunft zu den Briefinhalten. Dabei beachten wir im Einzelfall bestehende urheberrrechtliche Belange, etwa von Quellen.